Eine Umfrage unter Personalverantwortlichen in Deutschland zeigt, wie stark Bewerbungsverfahren unter Druck stehen. Viele Stellen erhalten deutlich mehr Zuschriften als früher, ein beachtlicher Teil davon ist mit Sprachmodellen verfasst. Rund ein Viertel der Befragten nutzt für die Vorauswahl Werkzeuge, die im eigenen Betrieb nicht erlaubt sind.

Für Unternehmen in der Schweiz ist das kein reines Nachbarthema. Das Datenschutzgesetz verlangt bei ausschliesslich automatisierten Entscheiden mit erheblicher Wirkung eine Information und auf Wunsch eine menschliche Prüfung. Wer in der EU rekrutiert, fällt zudem unter die europäische KI-Verordnung.

Wir empfehlen eine freigegebene Lösung mit klarer Rollenverteilung: Die Software ordnet und schlägt vor, über jede Absage entscheidet eine Person. Bewerbende werden offen informiert.