Ein Bericht von Ende August 2026 zeichnet nach, wie ein grosser Technologiekonzern ein Programm zur weitgehenden Automatisierung seiner Arbeitsabläufe kurz vor der Bekanntgabe stoppte. Vorgesehen war, Teams deutlich zu verkleinern und kleine Gruppen automatisierte Ressourcen steuern zu lassen. Die begleitenden Kennzahlen erklären den Abbruch: Die Zahl der Codeänderungen stieg stark an, doch nur gut ein Drittel führte zu neuen Funktionen. Technische Störungen nahmen deutlich zu, die Zufriedenheit der Belegschaft brach ein.
Übertragbar auf jede Grössenordnung
Drei Punkte lassen sich mitnehmen. Menge ist keine Wirkung: Wer nur den Ausstoss misst, übersieht sinkende Qualität. Die Reihenfolge zählt: Erst wenn eine Automatisierung über Monate stabil läuft, lässt sich über Kapazitäten entscheiden. Und Autonomie ohne klare Grenzen erzeugt Nacharbeit statt Entlastung.
Entscheidend bleibt, dass ein Vorhaben überprüfbar angelegt ist und ein Abbruch jederzeit möglich bleibt.