Ende August 2026 wurde eine erweiterte Partnerschaft bekannt, mit der ein grosser CRM-Anbieter seine Daten und Funktionen direkt in einen KI-Assistenten holt. Rund drei Dutzend vorbereitete Funktionen stehen zum Start bereit, ohne dass die gewohnte Bedienoberfläche geöffnet wird. Der Zugriff läuft über eine offene Protokollschicht.
Warum das ERP-Anwender betrifft
Die Bewegung ist überall dieselbe: Das Fachsystem liefert Daten, Metadaten und Ablauflogik, die Interaktion wandert in eine Schicht darüber. Auch im SAP-Umfeld ist dieser Weg mit Assistenz- und Plattformdiensten angelegt. Damit verschiebt sich das entscheidende Auswahlkriterium. Nicht die Zahl der Masken zählt, sondern wie sauber sich Funktionen über Schnittstellen ansprechen lassen. Was nur als Bildschirmmaske existiert, bleibt für einen Assistenten unsichtbar.
Sinnvoll ist deshalb, die eigene Schnittstellenfähigkeit zu prüfen und Berechtigungen aufzuräumen, bevor ein Assistent sie erbt.