App-Icon PrivatPrompt Lösung 07 · PrivatPrompt

Das Modell sieht die Aufgabe, nie die Identität

PrivatPrompt steht zwischen Ihnen und jedem externen Sprachmodell. Personen, Firmen, Orte, Kontonummern und Kennungen werden auf Ihrem eigenen Rechner durch Platzhalter ersetzt, bevor der Prompt das Haus verlässt. Die Antwort kommt zurück, bekommt die echten Werte wieder und wird auf Brauchbarkeit geprüft. Die Zuordnung verlässt Ihr Netz nie.

Heute arbeiten Sie damit am Arbeitsplatz und in KI-Assistenten. Als nächster Schritt wird PrivatPrompt zum Gateway für jeden API-Aufruf im Unternehmen: Dann kennen die Anwendungen nur noch das Gateway, und die Maskierung ist keine Option des Einzelnen mehr, sondern eine Eigenschaft Ihrer Infrastruktur.

Heute im Einsatz

  • App am Arbeitsplatz: Vorschau, Maskierung, Antworten, Rückmeldung
  • Werkzeug in KI-Assistenten über das offene Protokoll MCP
  • Maskierungsleiter mit automatischer Lockerung und Prüfung der Passung
  • Modelle über bestehende Abos, Anbieter oder im eigenen Haus
  • Gateway für API-Aufrufe über die Schnittstellen der Anbieter: Regel je Anwendung, strengste Stufe, kein Weg am Sanitizer vorbei

In Vorbereitung

  • Lockerung und Prüfung der Passung auch für Anwendungen
  • Streaming, Werkzeugaufrufe und Bilder über das Gateway
01 · Was die Lösung leistet

Neutralität der Daten · als Mechanismus, nicht als Regel

Die meisten Vorgaben zum KI-Einsatz beruhen auf Vertrauen: Mitarbeitende sollen keine Kundendaten eingeben, Entwickler sollen daran denken. PrivatPrompt ersetzt die Vorgabe durch eine Konstruktion, die vor jedem Aufruf greift. Der Fachbegriff dafür ist Prompt-Sanitisierung: Ein Prompt wird bereinigt, bevor ein Modell ihn sieht, und die Antwort wird erst nach der Rückübersetzung brauchbar. Der Baustein, der das im Aufrufpfad erzwingt, heisst in der Fachwelt KI-Gateway oder LLM-Gateway.

Sanitisierung auf eigener Infrastruktur

Personen, Firmen, Orte, Adressen, E-Mail, Telefon, IBAN, AHV-Nummer, Kreditkarte, Zugangsdaten. Schweizer Formate mit eigenen Erkennern, Kennungen mit Prüfsumme, dazu ein Erkennungsmodell, das lokal läuft. Erkennung, Maskierung und Zuordnung bleiben in Ihrem Netz.

Zwingend, nicht fakultativ

Das Gateway spricht die üblichen Schnittstellen der Anbieter. Anwendungen, Agenten und Automationen zeigen auf sie statt auf den Anbieter, die Zugangsschlüssel liegen nur dort, der direkte Weg nach draussen ist gesperrt. Es gibt keinen Aufruf an der Sanitisierung vorbei.

Modell und Anbieter frei wählen

Je Auftrag: ein bestehendes Abo, ein Frontier-Modell über die API des Anbieters, ein Anbieter mit Betrieb in der Schweiz oder ein Modell im eigenen Haus. Die Maskierung bleibt dieselbe, egal wohin der Prompt geht.

Regelwerk je Anwendungsfall

Kundenkorrespondenz, Vertragsprüfung, Code, Freitext: Jedes Profil legt fest, wie streng maskiert wird und was nie hinausdarf. Die App schlägt das passende Profil selbst vor. Die zurückübersetzte Antwort wird auf Passung geprüft, und das Regelwerk lernt aus Ihren Rückmeldungen.

02 · Die Oberfläche

Vorher sehen, was hinausgeht

Die App zeigt jeden Schritt: Schon beim Tippen steht unter dem Prompt, was maskiert würde. Nach dem Senden sehen Sie den Prompt mit seinen Ersetzungen, den Verlauf der Maskierung und die Antwort mit ihrer Bewertung. Jede Lockerung ist eine sichtbare, protokollierte Entscheidung.

Abbildung 1: Vor dem Senden zeigt die Vorschau «Was würde maskiert?»
PrivatPrompt vor dem Senden: Prompt im Eingabefeld, darunter die erkannten Entitäten als Chips und der Vorschlag für das Profil
Oben wählen Sie Modell, Aufwand, Maskierungsstufe und Profil. Unter dem Prompt stehen die erkannten Angaben: Person, Firma, Ort mit Postleitzahl, IBAN und E-Mail. Das Profil schlägt die App selbst vor, hier «Freitext» mit voller Sicherheit.
Abbildung 2: Nach dem Senden, Original mit Ersetzungen, Verlauf und Antwort
PrivatPrompt nach dem Senden: jede erkannte Angabe durchgestrichen mit ihrem Platzhalter daneben, darunter der Maskierungs-Verlauf und die Antwort mit Bewertung 96
Jede Angabe ist durchgestrichen, daneben steht der Platzhalter, den das Modell gesehen hat. «Gesendet» zeigt die maskierte Fassung allein, ein Klick kopiert sie. Die Antwort kommt mit den echten Namen zurück und trägt eine Bewertung, rechts stehen Dauer und Umfang. Bildschirmfoto aus der App, Namen und Kontonummer erfunden.

Wenn eine Antwort nicht passt

Das Beispiel oben gelang im ersten Durchgang. Fehlt dem Modell der Zusammenhang, lockert PrivatPrompt einen Schritt und fragt erneut. Die Grafik zeigt einen solchen Auftrag schematisch.

Abbildung 3: Ein Auftrag mit zwei Durchgängen, von der strengen Maskierung zur passenden Antwort (schematisch)
PrivatPrompt · Auftrag 0412
Backend Frontier-Modell · API Aufwand mittel Profil E-Mail beantworten · 84 % Sanitizer Passthrough Web
Original-PromptZone 1
Formuliere eine Antwort an Martina Keller von Nordwind Solutions AG in Winterthur: Wir nehmen die Offerte an. Die Rechnung geht an CH93 0076 2011 6238 5295 7, Rückfragen an [email protected]. Absender: Alpsteiner Technik.
Gesendet als Unternehmen A (ein Kunde) · Regel: Firma → angereichert · Herkunft: Durchgang 2 · Stufe L2
Name bleibt verborgen, die Rolle wird lesbar.
Person Firma, Ort Kennung eigene Identität, bleibt sichtbar
Maskierungs-VerlaufZone 2
  1. L3 · StrengAlle fünf Entitäten als Platzhalter gesendet.
  2. Rückfrage des Modells«Wer ist Person 1?» Passung 0.41. Schuldtyp: Firma ohne Zusammenhang.
  3. L2 · Abstrahiert, Firma mit Rolle«Unternehmen A (ein Kunde)», Person und Kennungen bleiben maskiert.
  4. Antwort passtPassung 0.86, Bezüge aufgelöst.
Maximal preisgegeben: L2. 1 Firma als Gattung mit Rolle, 1 Ort gesendet. Name, E-Mail, IBAN: in keinem Durchgang.
AntwortenZone 3
Durchgang 1L3Rückfrage nach Platzhalter
Bevor ich antworten kann: Wer ist Person 1, und in welchem Verhältnis steht Unternehmen 1 zu Ihnen?
Durchgang 2L2Passung 0.86 · Prüfer: gut
Sehr geehrte Frau Keller
Vielen Dank für Ihre Offerte. Wir nehmen sie gerne an und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Nordwind Solutions AG. Die Rechnung senden Sie bitte an CH93 0076 2011 6238 5295 7, Rückfragen erreichen uns unter …
ÜbernehmenPasstPasst nichtEinen Schritt lockernLokal beantwortenIn Vault ablegen
Zone 2 ist die Buchführung der Preisgabe: Wer wissen will, was das externe Modell tatsächlich gesehen hat, liest sie ab. Grün hinterlegt in Zone 3 sind die Stellen, an denen der Kern die echten Werte wieder eingesetzt hat. Die Leiste darunter erscheint, sobald eine Rückmeldung gefragt ist: Übernehmen, Passt, Passt nicht, Einen Schritt lockern, Lokal beantworten, Erneut mit Original-Prompt, Prompt ändern, In Vault ablegen. Namen, Firmen und Kontonummern im Beispiel sind erfunden.
03 · Der Ablauf

Sechs Schritte · einer davon ausser Haus, und der nur maskiert

Erkennung, Maskierung und Rückübersetzung laufen in Ihrem Netz, heute auf dem eigenen Rechner, mit dem Gateway künftig auch auf einem Server im Haus. Nur die maskierte Fassung erreicht das Sprachmodell, und auch die Prüfung sieht nie Klartext. Was es zurückgibt, wird vor der Auslieferung wieder lesbar gemacht.

Abbildung 4: Vom Prompt zur geprüften Antwort, mit Verarbeitungsorten
Sechsstufiger Ablauf: Erkennen, Maskieren, Fragen, Zurückübersetzen, Prüfen, Lockern oder Übergeben; nur der dritte Schritt verlässt das Haus, und zwar maskiert 010203 040506 Erkennen Maskieren Fragen Zurückübersetzen Prüfen Lockern / Übergeben Personen, Firmen undKennungen im Prompt,mit Schweizer Erkennern Platzhalter je Entität,Zuordnung nur lokalgespeichert Gewähltes Modellerhält nur diemaskierte Fassung Platzhalter in derAntwort werden wiederzu echten Werten Prüfmodell sieht nurdie maskierte Fassung:passt die Antwort? Einen Schritt wenigerMaskierung, oderAntwort übernehmen Läuft auf Ihrer Infrastruktur Einziger Schritt ausser Haus — nur die maskierte Fassung Schleife bei fehlender Passung, höchstens dreimal Die Zuordnung zwischen Platzhalter und Originalwert verlässt Ihr Netz nie — kein Anbieter erfährt, wer Ihre Kunden sind.
Fällt Schritt 5 negativ aus, läuft die Schleife mit einem Schritt weniger Maskierung erneut, höchstens dreimal. Gelockert wird nur, wenn der Schritt dem Modell tatsächlich etwas Neues zeigt. Fällt das Prüfmodell aus, übernimmt ein Modell im Haus; keines bewertet seine eigene Antwort. Die unterste Stufe hält Kontonummern, Kennungen und Zugangsdaten immer maskiert. Der Weg ganz ohne Maskierung ist nie das Ergebnis der Automatik, sondern eine ausdrückliche Entscheidung mit vorherigem Bericht, was preisgegeben würde.
04 · Die Maskierungsleiter

So viel Maskierung wie nötig, so wenig wie möglich

Zu viel Maskierung nimmt dem Modell den Zusammenhang, zu wenig gibt Daten preis. Die Leiter löst das in Stufen: Sie beginnt streng und lockert nur den Typ, an dem die Antwort scheitert. Für Anwendungen legt das Regelwerk die Stufe je Anwendungsfall fest; am Arbeitsplatz entscheidet die Person, die den Prompt stellt, innerhalb derselben Grenzen.

L3Start

Streng: alles als Platzhalter

Personen, Firmen, Orte, Adressen, E-Mail, Telefon, Kontonummern, AHV-Nummern, Kreditkarten, Zugangsdaten. Das Modell sieht Kategorie und Nummer, sonst nichts. Für viele Aufgaben reicht das bereits.

L2Abstrahiert

Personen und Kennungen bleiben maskiert, Firmen bekommen Zusammenhang

Firmen und Orte werden zur Gattung mit Kennbuchstabe: «Unternehmen A», «Ort B». Auf Wunsch angereichert um die Rolle aus Ihrer Wissensablage: «Unternehmen A (ein Kunde)», «Person A (Einkaufsleitung bei Unternehmen A)». Der Name bleibt verborgen, die Aufgabe wird für das Modell lösbar.

L1Boden

Nur Identifikatoren

E-Mail, Telefon, IBAN, AHV-Nummer, Kreditkarte, Zugangsdaten bleiben maskiert, alles andere geht im Klartext. Diese Stufe wird von der Automatik nie unterschritten. Erreicht sie keine passende Antwort, meldet das Regelwerk die Grenze und nennt die Auswege: lokal beantworten, Prompt umformulieren, oder bewusst ohne Maskierung.

PassBewusst

Passthrough: ohne Maskierung, nach Bestätigung

Keine Stufe der Leiter, sondern ein eigener Modus. Der Prompt geht unverändert hinaus, am Arbeitsplatz erst nach einer ausdrücklichen Bestätigung mit kurzer Wartefrist; die Wahl der Maskierung ist dann gesperrt. Für Anwendungen wird er nur möglich, wenn das Regelwerk es für den Anwendungsfall erlaubt, nie auf Wunsch des Aufrufers. Gedacht für Aufgaben ohne Personenbezug: öffentliche Texte, allgemeine Fragen, Recherche im Web. Im maskierten Modus warnt die App vor dem Web-Zugriff, weil eine Suchanfrage die Angaben preisgäbe.

Fassung desselben WertsWas das Modell siehtWas preisgegeben wird
Platzhalter‹ORGANIZATION 1›Nichts
Gattung«Unternehmen A»Gattung und Unterscheidbarkeit
Gattung mit Rolle«Unternehmen A (ein Kunde, Maschinenbau)»Rolle und Geschäftsbeziehung, nie der Name
Klartext«Nordwind Solutions AG»Der Wert selbst, nur wenn das Regelwerk es für diesen Typ erlaubt
Im Detail

Was PrivatPrompt erkennt, und was es bewusst stehen lässt

Gute Maskierung heisst nicht, möglichst viel zu ersetzen. Sie ersetzt, was eine Person oder Firma erkennbar macht, und lässt stehen, was das Modell für die Aufgabe braucht.

Zwei Erkenner, ein Ergebnis

Sprachregeln für Deutsch und Englisch und ein zusätzliches Erkennungsmodell für Namen, Firmen und Orte. Beide laufen auf Ihrem Rechner.

Namen nach der Anrede

«Sehr geehrte Frau Keller», «Grüsse, Reto»: Namen nach Anrede, Titel und Grussformel werden zuverlässig gefunden. «Hallo Team» bleibt stehen.

Amtliche Ortschaften

Postleitzahl mit Ort wird nur ersetzt, wenn die Ortschaft im amtlichen Verzeichnis der Schweiz steht. Eine Zahl vor einem Wort ist noch keine Adresse.

Ihre Firmenliste

Kunden und Partner aus Ihrer Wissensablage stehen auf einer eigenen Liste und werden immer erkannt, auch wenn ein Erkenner sie übersieht.

Fachwörter bleiben

Programmierbegriffe und Rollenwörter wie «Kreditor» oder «Einkauf» bleiben lesbar. Die eigene Firma darf auf Wunsch sichtbar bleiben.

Robuste Rückübersetzung

Schreibt das Modell einen Platzhalter mit anderen Klammern oder mit Zeilenumbruch, setzt PrivatPrompt trotzdem den richtigen Wert ein. Innerhalb einer Unterhaltung bleibt derselbe Platzhalter derselben Person.

Im Zweifel nichts

Fällt die Erkennung aus, geht kein Prompt hinaus. Es gibt keinen stillen Rückfall auf den Klartext.

Kostendeckel

Für Aufrufe über die API eines Anbieters gilt ein Budget. Ist es erreicht, bricht der nächste Aufruf ab, bevor er etwas kostet.

Kurze Fristen

Die Zuordnung von Platzhalter und Wert verfällt nach 24 Stunden, Aufträge nach sieben Tagen. Das Protokoll hält fest, was preisgegeben wurde, nie den Wert selbst.

05 · Warum das den Unterschied macht

Neutralität der Daten: Voraussetzung, nicht Zusatz

Die stärksten Modelle laufen in fremden Rechenzentren. Wer sie nutzt, hat bisher mit Kundendaten bezahlt. Die Maskierung trennt Leistung und Identität, und das ist für die meisten Daten eines Unternehmens keine Option, sondern die Bedingung.

Frontier-Modelle ohne DatenabflussDie Leistung der besten Modelle für Vertragsfragen, Kundenkorrespondenz und Analysen, ohne dass Namen und Kennungen das Haus verlassen.
Aus der Vorgabe wird ein Mechanismus Gateway«Keine Kundendaten eingeben» ist eine Richtlinie. Eine Anwendung, die den Anbieter nur über das Gateway erreicht, ist eine Konstruktion. Sie greift auch am Freitagabend und in jedem Skript, das jemand vor zwei Jahren geschrieben hat.
Nachweisbar, was preisgegeben wurdeJeder Auftrag protokolliert die tiefste gesendete Stufe und die gelockerten Typen. Nie die Werte selbst.
Ein Schlüssel, ein Ort GatewayDie Zugangsschlüssel der Anbieter liegen nur im Gateway. Kein Schlüssel in Anwendungen, Skripten oder bei Mitarbeitenden, kein Schatten-Zugang, den niemand mehr kennt. Ein Anbieterwechsel ist ein Eintrag im Gateway, keine Änderung an der Anwendung.
Passung statt BlindflugEine maskierte Antwort ist nur nützlich, wenn sie zur Aufgabe passt. Die Prüfung sagt, wann das nicht der Fall ist, und ihre Urteile werden laufend mit Ihren eigenen verglichen. Erst wenn beide übereinstimmen, darf sie Antworten selbständig freigeben.
Ehrliche GrenzenMaskierung ist Pseudonymisierung, keine Anonymisierung. Branche, Ort und Grösse zusammen können ein Unternehmen erkennbar machen. Die Erkennungsquote wird gemessen, nicht versprochen; Kontonummern und Kennungen werden per Prüfsumme geprüft.

Datenhaltung

Erkennung
Auf Ihrer Infrastruktur, ohne Verbindung nach draussen
Zuordnungstabelle
In Ihrem Netz auf verschlüsseltem Speicher, verfällt nach 24 Stunden; verlässt es nie
Anbieter-Schlüssel
Mit dem Gateway nur noch dort, nie in Anwendungen oder bei Mitarbeitenden
Aufträge und Antworten
Protokoll der Preisgabe je Aufruf; Inhalte werden nach sieben Tagen gelöscht
Prüfung der Passung
Prüfmodell sieht nur die maskierte Fassung; fällt es aus, prüft ein Modell im Haus
Sprachmodell
Wählbar je Auftrag: bestehendes Abo, Frontier-Modell über die API des Anbieters, Anbieter mit Betrieb in der Schweiz, Modell im Haus

Kein zusätzlicher Cloud-Dienst dazwischen, keine Kopie Ihrer Prompts bei einem Zwischenhändler. Der Vertrag mit dem Anbieter bleibt Ihr Vertrag.

Die Frage ist nicht mehr, ob Ihre Mitarbeitenden Frontier-Modelle nutzen. Sie tun es. Die Frage ist, was dabei das Haus verlässt, und ob jemand sagen kann, was es war.
06 · Zugänge

Drei Zugänge, ein Kern

Der Kern läuft als Dienst auf Ihrer Infrastruktur. Für den Arbeitsplatz ist er eine App, für Assistenten ein Werkzeug. Für Anwendungen ist er das Gateway, an dem kein Weg vorbeiführt; dieser Zugang ist seit Oktober 2026 in Betrieb.

Abbildung 5: Das Gateway im Unternehmensnetz, kein Aufruf am Sanitizer vorbei
Anwendungen, Agenten, Automationsplattformen und Arbeitsplätze rufen nur das Gateway auf; das Gateway hält die Anbieter-Schlüssel und ruft Frontier-Modell, Schweizer Anbieter oder eigenes Rechenzentrum; der direkte Weg von den Anwendungen zum Anbieter ist gesperrt IHR NETZ AUSSER HAUS Anwendungen, Skripte Agenten, Workflows KI-Assistenten (MCP) Arbeitsplatz-App GATEWAY · PRIVATPROMPT Sanitisieren, Regelwerk je Anwendung Anbieter-Schlüssel, nur hier Zurückübersetzen, Passung prüfen Protokoll der Preisgabe je Aufruf Spricht die Schnittstellen der Anbieter, unverändert nur maskiert Frontier-Modell, API des Anbieters Anbieter mit Betrieb in der Schweiz Modell im eigenen Rechenzentrum mit Auftragsverarbeitungsvertrag Daten bleiben im Land verlässt das Haus gar nicht direkter Weg gesperrt
Die Erzwingung ist eine Netzwerk- und Schlüsselfrage, keine Vertrauensfrage: Die Anwendungen erhalten nur die Adresse des Gateways und einen Zugang zu ihm. Die Schlüssel der Anbieter kennt allein das Gateway, und der direkte Weg zu den Anbieter-Adressen ist im Netz gesperrt. Ein Aufruf, der die Sanitisierung umgehen will, kommt nicht an.
Zugang A

Als Gateway im Unternehmensnetz

Anwendungen, Agenten, Automationsplattformen und Chat-Werkzeuge rufen das Gateway auf wie den Anbieter selbst, über dieselbe Schnittstelle. Das Gateway sanitisiert, ruft den Anbieter mit ihrem Schlüssel und liefert die zurückübersetzte Antwort.

  • Umstellung je Anwendung: Adresse und Schlüssel, sonst nichts
  • Direkte Verbindungen zum Anbieter gesperrt
  • Regelwerk und Protokoll je Anwendung
Zugang B

In KI-Assistenten im Einsatz

Als Werkzeug in Assistenten, die das offene Werkzeugprotokoll MCP sprechen. Der Assistent ruft «externes Modell maskiert fragen» auf, alles Weitere läuft im Kern.

  • Dieselben Werkzeuge für jeden Client
  • Prüfen, Maskieren, Zurückübersetzen auch einzeln nutzbar
  • Eigener Zugangsschlüssel je Client, getrennte Sichten
Zugang C

Am Arbeitsplatz im Einsatz

Text in jeder Anwendung markieren, über das Dienste-Menü «Mit PrivatPrompt maskiert fragen» übergeben, Antwort übernehmen. Die App zeigt Vorschau, Maskierung, Verlauf und Antworten und braucht keine Systemfreigaben.

  • Eigene App auf dem Rechner, auch über bestehende Abonnements
  • Vorschau, was maskiert würde, bevor etwas hinausgeht
  • Keine Fensterüberwachung, keine Zwischenablage-Mitlese
  • Übergabe als Datei, in die Wissensablage oder an einen Assistenten
  • Schrift stufenlos vergrössern, je Seite gemerkt
07 · Einführung

Als Projekt in drei Schritten

Anwendungsfälle und Datenklassen klären

Welche Anwendungen und Aufgaben gehen an externe Modelle, welche Daten dürfen in welcher Stufe hinaus, welche nie? Dazu die vertragliche Basis beim Anbieter, denn das Gateway ergänzt den Auftragsverarbeitungsvertrag, es ersetzt ihn nicht. Ergebnis: das Regelwerk je Anwendungsfall.

Kern und Erkennung einrichten

Kern auf Ihrer Infrastruktur, App an den Arbeitsplätzen, Werkzeug in den Assistenten. Sobald das Gateway bereitsteht, folgen Anbieter-Schlüssel und Anwendungen, und die direkten Wege werden gesperrt. Erkennung auf Ihre Daten einstellen: Firmen aus dem Kundenbestand, Schweizer Kennungen, eigene Begriffe, die nie hinausdürfen. Prüfung an echten Texten mit gemessener Trefferquote statt Annahme.

Pilot und Ausrollen

Start mit einer Anwendung oder einem Team. Rückmeldungen schärfen Startstufe und Grenzen je Profil. Erst wenn die Prüfung der Passung mit Ihren Urteilen übereinstimmt, darf sie Antworten selbständig freigeben. Dann folgen die übrigen Anwendungen.

Zusammenspiel

Das Gateway vor jedem externen Modell

Wo eine Anwendung, ein Assistent oder ein Agent ein Sprachmodell aufruft, sitzt PrivatPrompt davor: für Antwortvorschläge im Aktivitäten-Cockpit, für Protokolle aus PrivatTranscript, für den Weg zum Frontier-Modell im Zielbild der Wissensschicht. Das Modell bleibt austauschbar, die Neutralität der Daten bleibt bestehen.

Zielbild aller Lösungen →
Unterlage

Die Kurzfassung als PDF

Das Gateway für jeden API-Aufruf, die Maskierungsleiter, der sechsstufige Ablauf mit Verarbeitungsorten, die drei Zugänge und die Datenhaltung, kompakt für die Entscheidungsvorlage.

PDF · 3 Seiten

PrivatPrompt

Das Modell sieht die Aufgabe, nie die Identität: Gateway, Leiter, Ablauf, Zugänge und Datenhaltung auf drei Seiten.

Welche Prompts mit Firmendaten verlassen bei Ihnen heute das Haus?

Im Erstgespräch zählen wir die Anwendungen, die heute direkt einen Anbieter aufrufen, und klären, welche Daten in welcher Stufe hinausdürfen. Unverbindlich und auf Augenhöhe.

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